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Zahnmedizinische Prävention

Zahnmedizinische Prävention

 

Zahnmedizinische Prävention

Prävention=Prophylaxe=Vorbeugung

Prophylaxe beschäftigt sich mit vorbeugenden Maßnahmen, die die Entstehung von Krankheiten an Zähnen und am Zahnhalteapparat verhindern sollen.

Ziel der Prophylaxe: eine Verbesserung der Zahn- und Mundgesundheit, die Erhaltung der gesunden Zähne ein Leben lang; die Früherkennung von bakteriellen Erkrankungen der Zähne (Karies) sowie des Zahnhalteapparates (Parodontitis) und der Mundschleimhautveränderung, wo Mundschleimhaut als ultimative Schutzbarriere gegen infektiöse Erkrankungen im Mund-Rachenraum dient.

Die vier Säulen der Prophylaxe:

  • Gesunde Ernährung
  • gründliche Mundhygiene
  • Fluoridanwendung
  • regelmäßiger Zahnarztbesuch

Gesunde Ernährung

  • Gesunde Ernährung für Mutter: für eine gesunde Entwicklung die notwendigen Mengen an Nährstoffen zu sichern; Zu ausgewogener Ernährung gehört viel Flüssigkei
  • Gesunde Ernährung für Säugling: Muttermilch ist die natürliche und optimale Nahrung für den Säugling. Sie enthält alle notwendigen Nährstoffe in der richtigen Zusammensetzung und Wirkstoffe, die gegen Bakterien wirken, Entzündungen hemmen und das Immunsystem des Säuglings stärken. Stillen erfüllt eine andere wichtige Funktion auch: stärkt die Kaumuskulatur des Säuglings und regt die richtige Entwicklung der Kieferknochen und Muskeln an.
  • Gesunde Ernährung für Kinder: Ziel ist das normale Kauen und Sprechen des Kindes zu fördern. Das Essen soll gut in Geschmack und Qualität, gesund, ausgewogen und abwechslungsreich sein. Die Ernährung im Kindesalter hat einen grossen Einfluss auf das spätere Essverhalten.

Nahrungsmittelqualität

 Eiweiß (Protein): ungefähr 1/3 der Proteine soll tierisch und ungefähr 2/3 pflanzlich sein; Gesunde Ernährung ist entscheidend für den Zustand unserer Zähne. Die gesundheitsfördernden Nahrungsmittel enthalten meist viel Calzium und stärken den Zahnschmelz, beeinflussen die Zahnsubstanz positiv und schützen vor kariösen Erkrankungen.

Vitamine:

  • Das Vitamin D (Calciferol) fördert und erleichtert die Aufnahme von Kalzium und Phosphat. Ein Vitamin D Mangel führt zu unvollkommenen Bildung des Zahnschmelzes.
  • Das Vitamin A (Retinol) ist für die Bildung von Keratin zuständig; ferner ist es wichtig für die Funktion epithelialer Gewebe, für das Wachstum, besonders das Knochenwachstum, für die Entwicklung des Zahnschmelzes und Dentins. Ein Vitamin A Mangel führt zu Defekte und Farbveränderungen des Zahnschmelzes, Vertiefungen in der Zahnoberfläche (Fissuren, Grübchen)
  • Das Vitamin C (L-Ascorbinsäure) ist für die Bildung von Collagen zuständig. Vitamin C hilft um die Vollständigkeit der innerlichen Struktur der Kapillaren zu behalten und stärkt die kapillaren Blutgefäße. Die wichtigsten Mangelsymptome sind: starke Blutungsneigung mit z.T. großflächigen Blutungen in das Zahnfleisch; Störungen in der Bindegewebsbildung; öfters auch Störungen in der Eisenresorption und Anämie.
  • Das Vitamin B (Riboflavin): Nervensystem, Blutsystem. Ein Vitamin B Mangel kann zur

Zungenentzündung oder Rissen in Lippen und Mundwinkeln (Mundwinkelrhagaden) führen.

Kohlenhydrate

  • starken kariogenen Effekt, d.h. sie verursachen Zahnverfall
  • fördert das Wachstum der Bakterien; liefert die Nährstoffe für Bakterien in der Mundhöhle
  • die Bakterien bauen niedermolekulare bzw. fermentierbare Kohlenhydrate zu organischen Säuren ab (z.B. Milchsäure), was zum Absinken des lokalen pH-Wertes in der Mundhöhle führt. Ab einem pH-Wert von 5,7 und wenn dieses Säuremilieu über längere Zeit besteht, wird Kalzium-Phosphat aus dem Zahnschmelz und Dentin herausgelöst (Demineralisierung)
  • Fruchtgummi-Schnuller mit Zucker überzogen, Süssgetränke, Zitronentee, Kakaomilch sollen NICHT konsumiert werden; Plaquebildende Bakterien

Mineralstoffe: Wichtig für normales Wachstum und Entwicklung von Knochen und Zähne

  • Calcium: wirkt regulierend auf das Immunsystem und somit steuert auch die Aktivierung des Immunsystems; der wichtigste Mineralstoff in der Knochensubstanz und im Zahnschmelz. Gute Quellen für Calcium sind Milch und alle Milchprodukte, Gemüse, Schalentiere, Eigelb, Nüsse
  • Phosphor, phosphat: unentbehrlicher Mineralstoff für den Organismus. Quellen: Hefe, Käse, Milch, Fleisch
  • Fluor: reduziert die Kariesanfälligkeit. Quellen: Mineralwasser, Eier, Fisch, Meeresfrüchte, Hülsenfrüchte, Nüsse
  • Magnezium: gut fürs Zahnfleisch, dient für harte Zähne. Quellen: Getreide, tropische Früchte, Nüsse
  • Molybdän: erleichtert die Resorption und die Speicherung von Fluoriden. Quellen: Weizenkeime, Sojabohnen, grüne Pflanzen

Richtige Mundhygiene: Zahnputztechnik (kombinierten Roll- und Auswischtechnik, wirksame Spülung) erlernen. Frühe Erziehung zur Mundhygiene, Prävention und Früherkennung von Krankheiten, Regelmäßiger Zahnarztbesuch, auch für Kinder und Jugendliche um "Zahnarzt Angst" zu vermeiden.

Prävention durch Fluorid

  • fluoridhaltige Mundspülung: Bewirkt eine Karies-Reduktion von 30 bis 50 Prozent. Vor allem bei Jugendlichen ist das Karies-Risiko stark erhöht und macht deshalb den Einsatz dieser Produkte sinnvoll. Täglich angewendet ersetzen sie den Einsatz von Fluorid-Gelées. Wird eine fluoridhaltige Zahnpasta verwendet, ist es wenig sinnvoll unmittelbar darauf auch noch eine fluoridhaltige Mundspüllösung zu verwenden. Wirksamer ist ihr Einsatz Mitte des Vor- oder Nachmittages.
  • Fluoridapplikation: Nach dem Durchbruch der ersten Milchzähne sollte so früh wie möglich die Mundhygiene mit einer fluoridhaltigen Zahnpaste begonnen werden. Da über die Nahrung (Trinkwasser, Salz, Tabletten) aufgenommenes Fluorid nicht auf den Zahnschmelz wirkt, ist eine Fluoridanwendung durch den Zahnarzt notwendig und ratsam. Zusätzlich zum Zähneputzen mit fluoridhaltiger Kinderzahnpaste wird die Verwendung von fluoridhaltigem Speisesalz oder empfohlen. Weitere Fluoridsupplemente sind in der Regel nicht nötig.
  • fluoridhaltige Zahnpasta: die beste Maßnahme, um Karies vorzubeugen, da Fluoride in erster Linie lokal an der Zahnoberfläche wirken.
  • Fluorid-Zahngel: für einmal wöchentliche Anwendung (z.b. Elmex)

Andere Möglichkeiten zur Verhinderung von Zahnkaries

  • Remineralisierungsprozess: die zerstörten bzw. verlorengegangenen Mineralien des Zahnschmelzes werden wiedereinlagert. Fluorid fördert die Remineralisation, härtet die oberste Schmelzschicht und hemmt das Bakterienwachstum.
  • Fissurenversiegelung: Verschluss der feinen Rillen und Gruben auf den Seitenzähnen durch ein Füllungs- bzw. Versiegelungsmaterial, welches auch in die feinsten Rillen einfließt. Eine Fluoridierung des Zahnes schließt die Behandlung ab.
  • Immunisierung : Die „Impfung“ gegen orale Erkrankungen wie Karies oder Parodontitis bleibt auch in den kommenden Jahren Zukunftsmusik

 

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